Kaffee im Homeoffice – Tipps für die Zubereitung im Vollautomaten

Wer im Homeoffice arbeitet, braucht natürlich vor allem eins – guten Kaffee! Viele haben einen Vollautomaten zuhause, denn die sind praktisch und leicht zu bedienen. Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt, wie man das Beste aus seiner Maschine herausholt.

1. Hochwertige Bohnen verwenden

Aus Bohnen minderer Qualität kann auch der beste Vollautomat keinen guten Kaffee zaubern. Woran man gute Bohnenqualität erkennt, erklären wir in diesem Blogbeitrag.

Helle Röstungen überzeugen selten im Vollautomaten, da die Extraktionszeit zu kurz ist, um die gewünschten Aromen aus dem Kaffee zu lösen. Besonders helle Röstungen können sogar das Mahlwerk beschädigen. Stattdessen eignen sich kräftige Röstungen besonders gut für den Vollautomaten.

Wenn der Automat nur einen Bohnenbehälter hat, stellt sich die Frage, ob man Espressobohnen oder Kaffeebohnen verwenden soll. Entscheidend ist, was man am häufigsten trinkt. Ist die Antwort Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato, sollte man Espressobohnen wählen. Besonders lecker sind hier Kaffees mit einem hochwertigen Robusta Anteil, die für einen vollen Körper sorgen, wie unser Espresso (Artikel-Nr 1003). Lautet die Antwort dagegen Filterkaffee oder Milchkaffee, sollte man Kaffeebohnen einfüllen (Unsere Kaffeebohne Artikel-Nr. 1002).

Hochwertige Bohnen sind die Voraussetzung für guten Kaffee

2. Der Mahlgrad

Der richtige Mahlgrad ist beim Vollautomaten genauso essentiell wie bei anderen Zubereitungsmethoden. Oft findet sich am Vollautomaten eine Art Regler mit dem Hinweis einer großen und kleinen Bohne, mit welchem man den Mahlgrad verändern kann, oder man kann die Einstellung über die Programmierung verändern. Achtung: Den Mahlgrad besser nicht auf die feinste Stufe stellen! Dadurch kann das Mahlwerk verstopfen.

Um den perfekten Mahlgrad für den Vollautomaten zu finden, kann man sich an der Durchlaufzeit eines Espressos orientieren. Wie lange braucht der Vollautomat um einen Espresso mit einer Menge von ungefähr 30 – 35 ml zu brühen? Im Durchschnitt ist eine Durchlaufzeit von ca. 10 Sekunden ziemlich gut. Läuft der Espresso in nur 2-3 Sekunden durch, hat das Kaffeemehl zu wenig Oberfläche und das Wasser ist nur sehr kurz in Berührung mit dem Kaffeemehl. Folglich schmeckt der Espresso wässrig und säuerlich, also unterextrahiert. Schmeckt der Kaffee zu kräftig und bitter, den Mahlgrad etwas gröber stellen.

Der richtige Mahlgrad ist entscheidend für den Geschmack

3. Die Wassertemperatur

Bietet die Kaffeemaschine die Option, die Wassertemperatur zu verändern, sind 95 °C ideal. Bei dieser Temperatur erfolgt die bestmögliche Extraktion der Aromen aus der Kaffeebohne.

Für eine große Tasse Kaffee sollte man allerdings nicht ausschließlich die Wassermenge erhöhen. So wird das Getränk verwässerst und zu viele Bitterstoffe gelöst. Unser Tipp daher: Lieber zwei Getränke in eine Tasse ziehen, um ein größeres Kaffeegetränk zu erhalten.

Es lohnt sich, sich am Vollautomaten die Einstellungen genau anzuschauen

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