Würzburger Partnerkaffee e.V. hilft 20.000 Menschen in Tansania

In der Coronakrise unterstützt der Würzburger Partnerkaffee e.V. das Litembo Krankenhaus in Tansania mit 40.000 Euro. Von der Spende werden Schutzkleidung, klinische Masken und Desinfektionsmittel gekauft. Zudem wird ein Ärzteteam entlegene Gegenden besuchen, Aufklärungsarbeit in Sachen COVID-19 leisten und Betroffene behandeln. Der Würzburger Partnerkaffee e.V. verkauft Fairtrade Kaffee und schüttet jährlich rund 5 % der Einnahmen an Projekte in Tansania aus.

Seinen Rohkaffee aus Tansania bezieht der Würzburger Partnerkaffee e.V. von der Kaffeekooperative „Mahenge AMCOS“. Anlass für die Spende in Höhe von 40.000 Euro ist die Sorge um die Menschen in der Region der Kleinbauernkooperative. „Aufklärung über die grundlegenden hygienischen Standards wird Leben retten.“ so Maria Leitner, die 1. Vorsitzende des Vereins. In Tansania sind bereits hunderte Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet. Durch ein schwaches Gesundheitssystem werden die Auswirkungen als besonders dramatisch eingeschätzt.

Das Wohlergehen der Kaffeebauernfamilien ist Herzenssache für den Würzburger Partnerkaffee. Im Krankenhaus von Litembo werden die Kooperativen-Mitglieder nämlich für einen erschwinglichen Jahresbeitrag behandelt. Auch ein Verdienst der Würzburger, die dafür schon vor Jahren einen „Krankenversicherungsfonds“ initiierten.

20.000 Menschen leben im Einzugsgebiet des Litembo Hospitals. „Schlaflose Nächte“ bereitete Klinikleiter Pater Raphael Ndunguru, dass er Medizin und Schutzmaterialien für die Corona-Pandemie bisher aus Mangel an Geldmitteln nicht kaufen konnte. In großer Dankbarkeit für die Spende hoffen er und sein Team, nun für die Krise gut gerüstet zu sein.

Stellvertretend für Pater Raphael Ndunguru nahmen am 14. Mai 2020 zwei Vertreter des Litembo Hospital Aufsichtsrat die Spende entgegen, Dr. Bernhard Köhler und Burkhard Pechtl.

Schlagwörter: